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»Das Feedback der Mannschaft ist mir wichtig«

»Das Feedback der Mannschaft ist mir wichtig«

01.01.2018
Großes Interview mit Trainer Peter Schäfer

Zu Saisonbeginn arbeitete Peter Schäfer noch als sportlicher Leiter beim TC Freisenbruch. Der ehemalige Jugendleiter des ETB Schwarz Weiß Essen hatte die Aufstiegsmannschaft des TC Freisenbruch zusammengestellt. Nach dem Rücktritt von Chef-Trainer Sven Zocher sprang er ins kalte Wasser und übernahm als Interims-Trainer die Mannschaft zur Winterpause und führte sie ins ruhige Fahrwasser.

Während der Spielpause bestellten die Online-Manager des TC Freisenbruch Schäfer zum Chef-Trainer bis zum Saisonende. Sodass der 36jährige Schäfer nun im Auftrag der Online-Community die sportlichen Geschicke des Clubs in seinen Händen hält.

Grund genug für ein ausführliches Interview mit Peter Schäfer:

Die Teammanager haben dich in der Winterpause als Trainer bestätigt. Ist das ein gutes Gefühl?

Da ist mir persönlich ehrlich gesagt das Feedback der Mannschaft und des Trainer- und Betreuerteams wichtiger. Ich hätte es aber auch nicht persönlich genommen, wenn die Teammanager mich da jetzt nicht bestätigt hätten. Es geht ja auch nicht um mich. Wir machen hier ein tolles Projekt und hier arbeiten viele Leute mit. Wichtig ist, dass am Ende jeder alles reinhaut, da wo er aufgestellt wird. Ich kann diese Einstellung nicht von den Spielern fordern, wenn ich nicht selbst so an die Sache herangehe.

Kannst du auch die kritischen Stimmen aus dem Forum nachvollziehen, die sich darum sorgen, dass du zu wichtig für den Verein bist und jeder Trainer irgendwann einmal gehen muss?

Ob ich so wichtig bin weiß ich nicht, aber die Argumentation kann ich natürlich nachvollziehen.

Peter Schäfer ist einfach zu wichtig für den Club, als das er als Trainer arbeitet. Ein Trainerjob ist sehr unsicher.

Niko - Online-Manager des TC Freisenbruch

Du warst knapp 1 1/2 Jahre sportlicher Leiter und hast du bis zum Saisonende auch das Traineramt übernommen. Wie hat sich dein Arbeitsalltag verändert?

Ich stehe jetzt mit den Jungs zusammen auf dem Platz und kann die Zeit nicht mehr zum Telefonieren nutzen. Außerdem muss ich mich natürlich inhaltlich auf das Training vorbereiten, bin bei der internen Produktion intensiver gefragt und im Anschluss an die Interviews gibt es eigentlich auch immer noch das ein oder andere Einzelgespräch. Es ist schon mehr Arbeit, das merke ich deutlich, aber es macht natürlich auch Spaß. Unter dem Strich, bin ich dadurch sogar eher ausgeglichener würde ich fast sagen.

Mit Ingo Elosge hast du ein Freisenbrucher Urgestein an deiner Seite. Wie läuft die Zusammenarbeit mit ihm ab?

Absolut reibungslos, wir verstehen uns sehr gut und alles ist klar organsiert. Das kann man sich gar nicht besser wünschen glaube ich.

Sven Zocher hat ein 3-5-2 System. Die Online-Manager bevorzugen ein 4-2-3-1. Das uns in der letzten Saison schon zum Aufstieg geführt hat. Welches System bevorzugst du?

Ich glaube, dass die Mannschaft sich im 4-2-3-1 sehr wohl fühlt und damit auch besser ins Spiel findet. Aber klar ist auch, dass wir als Mannschaft flexibel agieren können müssen und situativ auch umstellen können müssen. Vor allem im 3-5-2 hat das in einigen Spielen schon recht gut geklappt und bleibt daher sicherlich auch eine Option. Wovon ich nicht viel halte ist die Grundformation von vornherein ständig oder häufig zu wechseln.

Kevin Maskow
Spiele: 1
Tore: 3
Spielerprofil

Durch die Verpflichtung von Colin Thomas und Kevin Maskow sind wir in der Offensive noch breiter aufgestellt. Würde es da nicht Sinn machen mit einem Stürmer mehr anzugreifen?

Das kann natürlich eine Option sein, je nach Spielverlauf kann ich mir auch vorstellen mal drei Stürmer auf dem Feld stehen zu haben. Deshalb war es wichtig, dass wir da nominell zulegen, nachdem uns Quendrim Kuci und Denis Gwozdz verlassen haben. Auch Kuvi wird ja weiter ausfallen und Colin kann ja zum Beispiel auch auf rechts spielen. Spätestens ab Mitte April können und werden die beiden uns in der Meisterschaft helfen.

Wie sieht deine Philosophie aus? Worauf können sich die Fans in der Rückrunde freuen? 

Im Fußball hört man immer wieder, dass Leute nach einer Philosophie gefragt werden. Ich finde das Thema ziemlich komplex. Zunächst einmal muss man sich das als Mannschaft erarbeiten denke ich. Du kannst als Trainerteam nicht alles vorgeben und davon ausgehen, dass die Spieler dann so funktionieren. Wenn die Mannschaft und damit meine ich alle Beteiligten sich gemeinsam einen Rahmen geben, dann ist die Chance auch viel größer, dass sich alle damit identifizieren und auch wirklich nach festgelegten Mustern entscheiden. Nur dann hast du die Grundlage eine gemeinsame Spielphilosophie überhaupt als Mannschaft umsetzen zu können. Wir werden aber natürlich daran arbeiten und ich bin der festen Überzeugung dass die TC-Anhänger sich mindestens auf einen eingeschworenen Haufen freuen dürfen, der in jedem Spiel bereit sein wird an die Schmerzgrenze zu gehen. 

Wie sieht für dich optimaler Fußball aus?

Das kann man doch so nicht beantworten. Es muss doch immer eine Entwicklung stattfinden. Wenn ich darauf eine Antwort geben müsste, würde ich sagen wir müssen immer ein Tor mehr schießen als der Gegner und wenn das mal nicht hinhaut müssen wir einen weniger rein kriegen.

Angenommen du bleibst langfristig Trainer des TC Freisenbruch. Wie klar ist deine Vision von Freisenbruchs Spiel auf lange Sicht?

Natürlich habe ich eine Vorstellung, wie wir spielen sollen. Aber es ist kein Wunschkonzert. Wir müssen uns das alles als Mannschaft erarbeiten und jeder muss sich am Ende damit voll und ganz identifizieren. Nur dann haben wir die Chance das auch als Einheit auf den Platz zu bringen.

Bist du auch trotz deiner Aufgaben beim TC Freisenbruch immer noch ein Fußballverrückter, der sich auch in seiner Freizeit noch jedes Spiel anschaut? Bundesliga, Champions League - verfolgst du das noch alles? Oder bist du mittlerweile zu stark beim TC Freisenbruch eingebunden?

Ich schaue mir jedes Schalke-Spiel an und darüber hinaus eigentlich hauptsächlich Amateur- und Jugendspiele wenn es zeitlich passt.

Als aktiver hast du in der Bezirksliga gespielt. Deine ehemaligen Mitspieler in der Jugend haben es zum Teil bis in die Bundesliga oder sogar in die Champions League geschafft. Ärgert es dich, dass deine Knochen dich so früh im Stich gelassen haben?

Unabhängig davon, dass ich relativ früh viele Verletzungen hatte und dadurch immer wieder ausgebremst wurde weiß ich nicht, ob ich wirklich das Talent zum Profi gehabt hätte. Da waren andere Mitspieler fußballerisch schon deutlich stärker. Ich bin eher froh und dankbar, dass ich doch so einiges erleben durfte.

Du hattest eine Menge Trainer. Von wem hast du dir am meisten abgeschaut?

Ich glaube da nimmt einiges auch unterbewusst mit. Schwer zu sagen also. Wahrscheinlich von jedem so ein bisschen was.

Aus der Mannschaft hört man, dass besonders deine Mannschaftsführung gut ankommt. Gibt es da einen Trainer bei dem du dir in diesem Punkt besonders viel abgeschaut hast? 

Wenn das so einfach wäre. Mike Krzyzewski (a.d.Red. Michael William Krzyzewski (* 13. Februar 1947 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Basketballtrainer. Seit 1981 trainiert er die Blue Devils der Duke University in Durham, North Carolina. Wikipedia > ) ist mein absoluter Favorit, wenn es um das Thema Mannschaftsführung geht. 
Aber du kannst ja nicht einfach einen Trainer kopieren. Du musst vor deinen Jungs ja auch authentisch sein und kannst nicht jemand anderes spielen. Die Jungs wissen, dass sie mich Tag und Nacht anrufen können, wenn sie irgendein Problem haben, dass ist die Basis und die Jungs wissen, dass ich das genauso meine.

Deine Vorgänger in Freisenbruch sind keine Unbekannten. Beide sind mit einer guten Trainerlizenz ausgestattet und haben schon reichlich Erfahrungen sammeln können. Konntest du dir auch von ihnen etwas abschauen.

Inhaltlich auf jeden Fall. Es gibt einige organisatorische Abläufe zum Beispiel, die wir nach wie vor genauso durchführen wie unter Sven Zocher. Er hatte alles sehr akribisch geplant und vor allem die direkte Vorbereitung auf das Spiel genau getaktet. Die Jungs fanden das gut, warum sollte man das also ändern? Die Laufwege bei den Ecken beispielsweise haben wir vor dem Spiel gegen den SV Leithe wieder so umgestellt, wie sie unter Mike Möllensiep vorgegeben wurden. Wir hatten alle das Gefühl, das wäre erfolgsversprechender. Das 1-0 viel prompt nach einer Ecke.

Weiter geht es am Mittwoch mit dem zweiten Teil des großen Interviews mit Peter Schäfer!

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    27.07.18 - 19:00