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TC Freisenbruch von 1902 e.V.
Das Phantom schlägt zu

Das Phantom schlägt zu

09.04.2017
SpVgg Steele 03/09 II - TC Freisenbruch 0:1


Am heutigen Sonntag bot der TC Freisenbruch seinen Anhängern mal wieder ein Spiel aus der Kategorie "Nichts für schwache Nerven". Schließlich dauerte es bis zur 91. Minute, dass man in Führung ging und das Spiel letztendlich gewinnen konnte. Zuvor verschoss der TC in Person von Marvin Schadhof einen Elfmeter in der 86. Minute.

 

Schlafwagenfußball in Halbzeit eins

Die erste Halbzeit fand die verletzungsgeschwächte Mannschaft von Trainer Mike Möllensiep, die in diesem Spiel auf die Stammkräfte Christian Cronberger und Mo Peus verzichten musste,  überhaupt nicht ins Spiel.

Steele agierte bissig und agressiv gegen den Ball und konnte so immer wieder das Spiel des Tabellenführers stören. Die Nickligkeiten und häufigen Spielunterbrechungen führten dazu, dass der Spielaufbau immer wieder unterbrochen wurde und Freisenbruch zunehmden mit langen Bällen agierte. Die Spielvereinigung konnte so ihre ganze Kraft  in das Spiel gegen den Ball investieren und versuchte über schnelles Umschaltspiel über die Außen zu Abschlüssen zu kommen. Das konnte man auf Seiten des TC jedoch verhindern.

Nach vorne ging jedoch nichts im ersten Spielabschnitt. Zu wenig Bewegung auf den Außenbahnen und schlecht getimte Läufe in die Tiefe auf Seiten der Gäste sorgten dafür, dass Freisenbruch nicht wie gewohnt ihr Kombinationsspiel aufziehen konnten, was bei den heutigen Wetterverhältnissen sicher nicht das schlechteste Mittel wäre. Die Köprersprache der Kicker aus dem Bergmannsbusch in Halbzeit eins hätte ebenfalls deutlich besser sein können.

 

Dramatik pur bis zum Schluss in Halbzeit zwei

Als die Jungs aus der Kabine kam, merkte man nun, dass das Feuer in jedem einzelnen entfacht ist und man die ersten Halbzeit vergessen machen und hier unbedingt gewinnen wollte. Man kommunizierte auf dem Platz miteinander, dirigierte und agierte nun deutlich angriffslustiger und entschlossener. Es war Leben auf dem Platz!

Trainer Mike Möllensiep stellte in der Halbzeit um und wechselte sich selbst ein für Heiko Basel, der dem Spiel heute keinen richtigen Impuls geben konnte mit seiner sonst gewohnten Kampfkraft. Möllensiep nun auf der Zehn. Dafür rückte Sacha Zang auf die Sechs und Michel Buschmann übernahm die Position von Heiko Basel auf dem rechten Flügel.
Mit Möllensiep agierten die Grünen nun deutlich strukturierter, abgeklärter und sicherer. Das führte zu immer längeren Ballstaffetten und man konnte den Gegner nun laufen lassen. Mit zunehmender Spieldauer gelang es dem TC das Spiel weiter nach vorne zu verlagern. Echte Hochkaräter blieben jedoch weiterhin aus. Der Wille das Spiel zu gewinnen, war nun aber deutlich spürbar.

Kurz vor Schluss spielten sich dann dramatische Szenen ab. In der 86. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Handspiel folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Zudem gab es für Steele die gelb-rote Karte, völlig zurecht.
Nun war der etatmäßige Schütze (Cronberger) für die Elfmter nicht da und der zweite Schütze, Jörn Parakenings, war schon ausgewechselt. Und so fasste sich Marvin Schadhof ein Herz und trat zum Elfmeter an. Nach ein paar Worten vom gegnerischen  Torhüter lief er an und vergab die Chance zur späten Führung. Ein schwach geschossener Elfmeter. Zu leicht und zu unplatziert, sodass der Schlussmann keine Probleme hatte den Ball zu parieren.

Doch die Jungs legten die "jetzt erst recht"-Menatlität an den Tag und wollten das Spiel, auch für Schadhof, noch gewinnen. Und wer sonst hätte passend zu diesen dramatischen Schlussminuten das Tor machen sollen, wenn nicht unser Torphantom Denis Gwozdz, der in der 80. Minute für den glücklosen Parakenings in die Partie kam.

Gwozdz, der in dieser Woche aufgrund von einer Grippe kein Training absolvieren konnte, sorgte für das Ausrufezeichen in der Nachspielzeit! Noch einmal rannten die Männer in grün an und ein schöner Ball von Schadhof fand den durchgestarteten Mo Verfürden. Der bewies gute Übersicht und spielte einen gutgetimeten Ball quer durch den Sechzehner der Gastgeber. Am langen Pfosten lauerte das Phantom und konnte sich auf seinen eingebauten Torriecher verlassen. Denis brauchte den Ball nur noch über die Linie zu schieben und der Jubel war groß.

Das war auch gleichzeitig die letzte Chance des Spiels und Freisenbruch entführt alle drei Punkte beim Gastauftrit in Steele

Fazit des Spiels:

Nach einer schlechten ersten Halbzeit, in der die Mannschaft von Mike Möllensiep jegliche Einstellung und Bissigkeit vermissen ließ, steigerte man sich nach der Pause deutlich. Durch immer länger andauernden Ballbesitz, konnte man Steele weiter hinten rein drücken und kam so dem Tor immer näher. Schadhof hatte die Chance vom Punkt in der 86. Minute liegen gelassen und so mussten die mitgereisten Anhänger bis zur 91. Minute warten, ehe man den Sieg in der Tasche hatte.

Letztlich aber hat der TC sich aufgrund der zweiten Halbzeit den Sieg etwas mehr verdient als die Spielvereiningung aus Steele. Diese konnten das Spiel durch ihre engagierte Spielweise lange offen halten, hatten aber nach vorne bis auf einen Lattenschuss zu wenig anzubieten,um den Dreier für sich zu beanspruchen.

 

Der Spielfilm zum Spiel:

17. Minute: Gelb für Maurice Verfürden von TC Freisenbruch 02.

19. Minute: Feind wird gehalten, aber Steele bekommt einen Freistoß. Aus guter Position trifft Steele die Querlatte!

22. Minute: Gelb für Joel Feld von TC Freisenbruch 02.

Der "Rückpass" von Steve Feind.

26. Minute: Unter Gegnerdruck fällt Feind und spielt den Ball zu Stilleke, der den Ball mit der Hand aufnimmt. Das war nie im Leben ein kontrollierter Rückpass! Der indirekter Freistoß landet in der Freisenbrucher Mauer und der Nachschuss wird von Heiko Basels Hinterteil pariert.

30. Minute: Freistoß für Freisenbruch von halb rechts. Schadhof flankt den Ball in den Strafraum, Parakenings erwischt den Ball mit der Stirn und köpft ihn über die Querlatte.

33. Minute: Das war die Großchance für den TC Freisenbruch, aber der Unparteiische entscheidet auf Stürmerfoul. Buschmann fängt einen Ball ab und spielt ihn im Strafraum quer, Verfürden gerät mit dem Steeler Schlussmann zusammen und der Schiri entscheidet auf Freistoß für Steele. Schade, der Ball war schon fast drin!

Halbzeit: Halbzeitpause in Steele. Es steht 0:0 Unentschieden! Freisenbruch heute mit großen Problemen. Weder vorne noch hinten läuft es. Steele setzt gute Nadelstiche und hatte die besseren Chancen!

66. Minute: Parakenings schießt von der 16er Kante, aber der Steeler Schlussmann kann den Ball locker aufnehmen.

71. Minute: Der nächste Freistoß für Steele aus aussichtsreicher Position. Aber auch dieser Ball geht am Tor vorbei.

81. Minute: Wunderschöne Flanke. Schadhof geht zum Ball und köpft ihn übers Tor. Wäre er nicht an den Ball gegangen, wäre der besser positionierte Denis Gwozdz an den Ball gekommen. Aber hätte, wenn und aber zählt leider nicht.

86. Minute: Elfmeter für Freisenbruch und gelb-rot für Steele!! Schadhof tritt an under vergibt kläglich. Der Keeper kann den Ball parieren.

91. Minute: Toooooooooooor!!!!! Maurice Verfürden setzt sich auf der linken Seite ganz stark durch. Er wollte durch kommen und schafft es auch! Sein Querpass wird von Denis Gwozdz ganz locker eingeschoben! Das Freisenbrucher Phantom ist wieder da! Erster Torschuss von Denis Gwozdz und schon klingelt es!

95. Minute: Abpfiff. Die drei Punkte nimmt der TC Freisenbruch gerne mit in den Bergmannsbusch.

vs.
Tabelle
  • 4. SUS Niederbonsfeld
  • 5. SV Leite 19/65
  • 6. TC Freisenbruch
  • 7. Teutonia Überruhr
  • 8. SF Niederwenigern II
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28.04.19 - 11:00