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Gebrauchter Sonntag!

Gebrauchter Sonntag!

18.11.2018
Gegen Spitzenreiter Werden-Heidhausen muss der TC eine deutliche 7-0 Klatsche einstecken

Nach dem euphorischen Sieg gegen SuS Haarzopf reiste die erste Mannschaft des TC Freisenbruch am 14. Spieltag ambitioniert zum Spitzenreiter der Kreisliga A in den Essener Süden. Der hatte gegen den SuS Haarzopf kürzlich seine erste Saisonniederlage überhaupt einstecken müssen, was die Freisenbrucher Hoffnung schürte, hier nicht punktlos nach Hause zu fahren. Zur unbestreitbaren Stärke des Gegners sahen sich die Freisenbrucher jedoch zusätzlich mit der Tatsache konfrontiert, dass sie auswärts gegen den Tabellenführer antreten mussten, was in der laufenden Saison definitiv nicht zu den Stärken des TCs zählte.

Nur einen Punkt konnte das Team von Trainer Peter Schäfer bislang auswärts einfahren. Dennoch wollte sich auch gegen Heidhausen natürlich niemand schon vor dem Anpfiff die Butter vom Brot nehmen lassen, im Gegenteil: Im Spieltagsinterview bestätigte Schäfer noch, dass sein Team aktuell gut drauf sei und man in ein einer guten Verfassung auch einem starken Gegner wie Heidhausen Paroli bieten könne.

Ambitionierte Freisenbrucher müssen schon vor dem Anpfiff Rückschläge hinnehmen

Dennoch schienen die Zeichen vor Spielbeginn eher schlecht zu stehen: Bereits am morgen des 14. Spieltags meldete sich Tim Stränger krankheitsbedingt ab. Colin Thomas reiste zwar noch zum Treffpunkt an, entschied sich aufgrund unterschiedlicher Beschwerden jedoch noch vor Spielanpfiff dazu, sich im Krankenhaus durchchecken zu lassen. Die vorläufige Diagnose: Verdacht auf eine Nervenentzündung und stationäre Überwachung bis weitere Untersuchungen Aufschluss über die genauen Ursachen liefern. Ein Schock für die Freisenbrucher Truppe, noch bevor der Schiedsrichter die Partie überhaupt angepfiffen hatte.

Hinzu kam, dass auch Jörn Parakenings wegen anhaltender Kreislaufprobleme kein grünes Licht für einen Einsatz in der Startelf geben konnte, stattdessen rückte Oliver Machon nach. Bereits der Verletztenreport am Donnerstag fiel wieder länger aus, als erhofft. Dass aber bereits am heutigen Sonntag wieder eine solche Flexibilität seitens der Mannschaft und des Trainerteams gefordert würde, damit hatte wohl niemand gerechnet.

Dementsprechend vorbelastet ging das Team in die Begegnung gegen Werden-Heidhausen – und startete angesichts der Ereignisse unerwartet solide in die Partie. „Die erste halbe Stunde standen wir nicht schlecht, hatten auch einige Kontersituationen, in denen wir selber einen Treffer hätten erzielen können“, so Trainer Schäfer.

Das Glück schien an diesem Tag aber dennoch nicht mit den Freisenbruchern zu sein. Bereits in der 21. Spielminute musste das Team aus dem Bergmannsbusch den ersten Wechsel vornehmen. Nachdem Michel Buschmann aus kurzer Distanz einen Ball unmittelbar ins Gesicht bekommen hatte, klagte er über anhaltende Kreislaufprobleme. Seine Symptome ließen auf eine leichte Gehirnerschütterung schließen, weshalb es keine Alternative zur Auswechslung gab. Für ihn kam Sven Winter auf den Platz.

Der Spielverlauf: Freisenbrucher starten nicht schlecht in die Partie

Dennoch hielt das Team weiterhin den Stand von 0-0 bis der Heidhausener Tim Homberg seine Mannschaft in Minute 33. mit einem Kopfball nach einer Standardsituation in Führung brachte. „So ein Tor kann man immer mal kassieren. Schade, dass wir so in Rückstand geraten sind“, kommentiert Schäfer den ersten Freisenbrucher Gegentreffer des Spieltags. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es Werden dann die eigene Führung auf einen zwei Tore Vorsprung auszubauen. Als Torschütze trug sich erneut mit seinem zweiten Treffer ein.

Mit einem Rückstand von 0-2 ging es für das Team von Chefcoach Schäfer in die Pause. Für den rot gefährdeten Heiko Basel kam Joel Feld ins Spiel. In der 58. Spielminute kam es aus Freisenbrucher Sicht zu einer verhängnisvollen Situation, die in einem Platzverweis von Steve Feind endete. Dieser kassierte wegen anhaltender Reklamation zuerst die gelbe und dann die gelb-rote Karte von Schiedsrichter Wrede. „Der Platzverweis war berechtigt, aber auch unnötig. Damit haben wir uns leider selbst geschwächt“, so Schäfer nach dem Abpiff.

Trotzt Unterzahl hielt der TC zunächst weiterhin gut dagegen, doch die Mannschaft schien das (Verletzungs-) Pech heute wirklich an den Füßen kleben zu haben. Nach einem Zweikampf fiel Björn Förster unglücklich, und verletzte sich so schwer, dass auch ihm nichts anderes übrigblieb, als unmittelbar den Weg ins Krankenhaus anzutreten. Wie auch bei Colin Thomas steht eine endgültige Diagnose noch aus. „Es scheint nichts gebrochen oder gerissen zu sein, allerdings war die Schwellung in Knie und Fuß so stark, dass weitere Untersuchungen erst morgen durchgeführt werden können. Dann werden wir mehr wissen.“

Der Spielverlauf: Am Ende kommt es knüppeldicke für den TC Freisenbruch

Jetzt drehte der Tabellenführer nochmal auf. Nach einem Doppelwechsel seitens der Gastgeber traf Khalid Waziri für den Hausherren innerhalb von vier Spielminuten gleich zweimal und erhöhte den Spielstand auf 4-0. Daraufhin schien es zunächst als fingen sich die Freisenbrucher doch noch mal, sodass die Niederlage zumindest in der Höhe in Grenzen gehalten würde. „Bis zum 3-0 haben wir nicht viel falsch gemacht, haben teilweise sogar gut gestanden gegen starke Heidhausener. Nach dem Doppelschlag haben wir uns sogar noch einmal ganz gut aufgestellt. Das 5-0 war für mich dann ein deutliches Abseitstor. Danach sind wir dann noch ganz schön eingebrochen. Das ärgert mich!“, erläutert Schäfer den Spielverlauf.

Nach dem fünften Gegentreffer in der 81. Minute durch den gegnerischen Angreifer Marius Neef, kam es für den TC noch knüppeldicke: In der 89. und 90. mussten die Freisenbrucher noch zwei weitere Gegentreffer zum Endstand von 7-0 hinnehmen. „Das war das dritte Spiel in dieser Saison, in der wir hinten raus so viele Gegentore kassieren. Fünf Gegentore in zwanzig Minute, das ist einfach zu viel!“

Ein gebrauchter Sonntag für den TC Freisenbruch, an dem die Auswärtstabelle um eine weitere bittere Pleite ergänzt wird. Mit 22 Punkten belegt der TC nun den siebten Tabellenplatz, punktgleich mit SF Niederwenigern auf Platz sechs. Hinzu kommt eine erhebliche Verlängerung der Verletztenliste. Lichtblick ist an dieser Stelle das kommende, spielfreie Wochenende, das den Angeschlagenen eine Regenerationspause verschafft. Zudem fällt damit die gelb-rote Karte von Steve Feind zumindest für die zukünftigen Begegnungen weniger ins Gewicht, da er seine Sperre so bereits im Rahmen der Spielpause absitzen kann.

Alles in allem ein gebrauchter Sonntag für die Freisenbrucher, die nach dem starken Sieg gegen Haarzopf eine niederschmetternde und ernüchternde Niederlage gegen den Tabellenführer hinnehmen müssen.

Aufstellung

Spielerwechsel

SC Werden-Heidhausen
vs.
TC Freisenbruch
Anstoss

18.11.2018

15:00 Uhr

Derby Faktor
10.11Kilometer
Spielort
Im Löwental 35
45239 Essen
Tabelle
  • 4. SUS Niederbonsfeld
  • 5. SV Leite 19/65
  • 6. TC Freisenbruch
  • 7. FC Kray II
  • 8. SV Burgaltendorf II
Nächstes Spiel
TC Freisenbruch
vs.
SUS Niederbonsfeld
24.02.19 - 11:00