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Großes Interview zum Jahresabschluss

Großes Interview zum Jahresabschluss

23.12.2018
Teil 1 - Rückblick: Vom Sportlichen Leiter zum Cheftrainer

In der Premierensaison in der Kreisliga A landete der TC Freisenbruch unter Chef-Trainer Peter Schäfer auf dem fünften Tabellenplatz. Eine erfolgreiche Platzierung für einen Aufsteiger!

Nach dem Rücktritt des ehemaligen Chef-Coaches Sven Zocher wagte der bisherige sportliche Leiter den Sprung ins kalte Wasser und übernahm zunächst als Interims-Trainer, bevor die Online-Manager ihn in der Winterpause dann als Chefcoach bestätigten. Von da an hielt Schäfer die sportlichen Geschicke des Clubs in der Hand. Gemeinsam mit Co-Trainer Ingo Elosgé leitet er die erste Mannschaft des TC nun schon in seiner zweiten Saison – Zeit für einen Rückblick.

Chefcoach Schäfer blickt zurück auf die Entwicklung des vergangenen Jahres

Aus der Not heraus hast du die Mannschaft letztes Jahr als Interims-Coach übernommen und heute – ein ganzes Jahr später – sitzt Du hier nun als Chefcoach. Hast Du damit gerechnet?

Ne. Die meisten der Jungs habe ich zwar schonmal im Nachwuchs irgendwo trainiert, aber eigentlich war es ja so nicht geplant. Wir haben gemeinsam einen sehr guten Start hingelegt, ist ja irgendwie auch klar, dass es dann zu der Überlegung kommt, das Ganze so beizubehalten. Das sind wohl die normalen Mechanismen, wie sie auch in jedem anderen Club greifen.

Deine Beförderung vom Interims-Trainer zum Chefcoach durch die Bestätigung der Online-Community hat letztes Jahr um diese Zeit für einige Diskussionen im Forum gesorgt. Hat sich die Sorge im Nachhinein als unbegründet erwiesen?

Meine ''Sorge'' war ja, dass ich vielleicht zu nahe an der Mannschaft dran bin. In der Anfangszeit hatten wir sogar einen Sportpsychologen beim Training und beim Spiel, der uns beobachtet hat und vor allem auch das Verhältnis zwischen Trainerteam und Mannschaft bewertet hat. Das war eine interessante Erfahrung, mit einem sehr positivem Feedback über das ich mich natürlich gefreut habe. Mit diesem Zeugnis und den Erfolgen zum Auftakt waren die Zweifel eigentlich auch schnell verflogen.

Nachdem Du vorher als sportlicher Leiter tätig warst, übernimmst Du nun beide Positionen: die sportliche Leitung und den Cheftrainer-Posten. Wie gut lässt sich beides miteinander vereinbaren?

Das klappt inhaltlich natürlich sehr gut, auf der Insel wird ja schon immer so gearbeitet. Bei uns treffen am Ende eh die Onlinemanager die finale Entscheidung. Noch mehr Instanzen würden es so gesehen eher verkomplizieren. Das ist in der Hinsicht also kein Problem, vielleicht sogar ein Vorteil. Es ist eher der Zeitfaktor. Sven Zocher hat mir als Trainer schon einiges abgenommen, weil er auch sehr für das Konzept beim TC brannte. Das wiederum war natürlich sehr angenehm. Beides hat also seine Vorteile, weshalb ich mir auch nach wie vor vorstellen könnte, dass wir einen neuen Trainer verpflichten und ich mir die Spiele wieder von weiter oben anschaue. Es muss aber für alle Beteiligten passen.

Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit mit Co-Coach Elosgé? Ihr scheint mittlerweile ein eingespieltes Team zu sein…

Ingo ist ein super Typ und im ganzen Verein sehr beliebt. Er ist absolut loyal und verlässlich. Dazu kann man mit ihm auch Spaß haben. Wir haben eine klare Aufgabenteilung und ich kann mich darauf verlassen, dass er seine Dinge absolut im Blick hat. So kann man sich das eigentlich nur wünschen.

 

Ein eingespieltes Team: Chefcoach Schäfer und Co-Trainer Elosgé

 

Mittlerweile spielt ihr häufig im 4-2-3-1-System, nachdem die Online-Manager sich auch vor dieser Saison für das bereits bewährte Spielsystem entschieden haben. Hast Du nach wie vor das Gefühl, dass sich die Mannschaft in dem System wohlfühlt?

Ja, wir waren in den letzten zwei Jahren in dieser Grundformation erfolgreich. Zuletzt wurde von den Teammanagern auf 4-4-2 umgestellt. Ich sehe uns aber stärker im 4-2-3-1. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir als Mannschaft schon ein Stück weit flexibel sind in der Spielweise verschiedener Grundformationen. Das ist erstmal gut so, aber wir müssen es auch noch weiter ausbauen.

Im letzten Jahr hast du auf die Frage nach deiner Vision für den TC die Identifikation betont, die jeder einzelne mitbringen muss, um als Mannschaft auch langfristig Erfolg zu haben. Wie gut ist es Euch gelungen das schon umzusetzen?

Wir haben die Wintervorbereitung 2018 und die Sommervorbereitung 2019 auch dazu genutzt eine gemeinsame Spiel- und Trainingsphilosophie zu erarbeiten. Das geht nur gemeinsam. Wir setzen voraus, dass sich die Spieler dann auch eher damit identifizieren, als wenn der Trainer einfach vorgibt was im Training passiert und keiner so wirklich weiß, warum. Manchmal sind es flapsige Bemerkungen der Spieler über die Farben der Hütchen im Training, die mir zeigen, dass da doch etwas hängen geblieben ist.

Das geht nur gemeinsam!

Schäfer zur Entwicklung einer Spielphilosophie

Wie sieht deine heutige Vision für die nahe, aber auch die entfernte fußballerische Zukunft des TC Freisenbruch aus?

Wir sind noch lange nicht fertig uns diese Dinge zu erarbeiten. Dadurch, dass wir viele Wochen nur damit zu tun hatten überhaupt elf Mann auf den Platz zu kriegen, haben wir vermutlich sogar Rückschritte gemacht. Aber wir werden in der Wintervorbereitung wieder an unseren Plan anknüpfen und weiter daran arbeiten.

Wie wichtig ist es in der Hinsicht, dass ein zeitnaher Umzug auf einen Kunstrasenplatz gelingt? Wie lange könnt ihr auf der Asche im Bergmannsbusch noch konkurrenzfähig bleiben?

Schwierige Frage. Auf Asche wird es jeden Tag schwieriger. Mit dem SC Frintrop ist nur noch ein Essener Bezirksligist auf Asche unterwegs. In der Kreisliga sind wir dann schon die Topplatzierten. Nur eine Momentaufnahme, keine Frage, aber diese zeigt zumindest, dass wir uns nicht schlecht schlagen als Verein. Ein Umzug auf Kunstrasen ist langfristig aber absolut überlebensnotwendig.

Die Frage nach der zukünftigen Entwicklung ist nicht nur fußballerisch im Augenblick brandaktuell: Auch hinsichtlich des Gesamtkonzepts habt ihr in den letzten Wochen auch außerhalb des Fußballplatzes einiges ins Rollen gebracht: Das Projekt zum Bildungsstandort, euer Engagement als Stützpunktverein im Bundesprogramm, die anstehende Asien-Reise… Das klingt nach geschäftigen Weihnachtstagen!

Ja, langweilig wird es aktuell nicht wirklich. Auch eine schöne Weihnachtsfeier liegt hinter uns und der Neujahrsempfang steht vor der Tür. Aber das sind alles vor allem positive Ereignisse und deshalb wollen wir uns auch nicht beschweren. Es macht Spaß beim TC aktiv zu sein. Wir erleben sehr viel gemeinsam.

Du hast dieses Online-Community-Projekt mit auf die Beine gestellt, bist seit Beginn an dabei. Trotzdem war es ja auch für Dich eine neue Erfahrung, als Trainer keine Entscheidungsfreiheit zu haben. Wie lange hast Du gebraucht, um dich an diese Situation zu gewöhnen?

Naja, gedanklich war ich ja darauf vorbereitet und ich hatte als Sportlicher Leiter ja schon damit zu tun. Deshalb war es für mich jetzt nicht so schwierig. Im Gegenteil, ich konnte auf Anhieb auf einige Dinge achten, die ich bei meinen Vorgängern als Trainer beobachtet habe.

Fühlst Du dich durch die Entscheidungen der Online-Community in der Ausübung deiner Trainerfunktion eingeschränkt oder siehst du die Kritik und Diskussionen eher als Ansporn und kannst sie konstruktiv einsetzen?

Hin und wieder fühlt man sich durch das Konzept natürlich eingeschränkt. Das ist aber doch klar. Das gehört dazu. Wir sind an einigen Stellen nicht so flexibel wie andere Teams. Dafür genießen wir andere Vorteile, die das Konzept mit sich bringt.

Neben dem Ligaalltag bringt das Konzept der Online-Community natürlich auch einige besondere, außergewöhnliche Aktionen mit sich: Der Neujahrsempfang letztes Jahr mit Hans Sarpei oder der WohnbauTreppenlauf im Ruhrturm sind nur zwei Beispiele. Welches Event war dein persönliches Highlight im Jahr 2018?

Der Neujahrsempfang war eine tolle Sache, wir hatten unheimlich spannende Menschen im Grillo Theater zu Gast. Mich hat es aber auch gefreut, die Jungs alle im Anzug und Krawatte zu sehen. Wir haben ein schönes Mannschaftsfoto auf der Bühne des Grillo Theaters machen dürfen. Das sind schöne Erinnerungen, die nicht alltäglich sind in der Kreisliga. Es gab aber noch zahlreiche weitere tolle Geschichten in 2018. Und für 2019 sind ja die ersten Termine schon gesetzt. Neben dem Neujahrsempfang steht ja bereits im Januar auch unser Auftritt auf der Internationalen Sportmesse in Peking auf dem Programm. Es bleibt also spannend beim TC.

Neujahrsempfang 2018 im Grillo Theater in Essen
Tabelle
  • 3. FSV Kettwig
  • 4. SV Leite 19/65
  • 5. TC Freisenbruch
  • 6. SUS Niederbonsfeld
  • 7. Teutonia Überruhr